Das Team für die Partnermodelle

Dr. Hendrik Natemeyer

Dr. Hendrik Natemeyer leitet die Modellierung für die Systemvision 2050 und bewertet die Ausbaubedarfe im Stromnetz

  • Alter: 35 Jahre
  • Studium: Elektrotechnik an der RWTH Aachen
  • Promotion am Institut für Hochspannungstechnik
  • Bei Amprion seit 2016

„Ich leite das Projekt ESMA (Energiesystem-Modellierung und -Analyse), in dem Methoden und Tools entwickelt werden, und koordiniere die Modellierung bei der Systemvision. Das Projekt Systemvision 2050 begeistert mich, weil es uns ermöglicht, unsere Modellentwicklungen auf hochrelevante Themen anzuwenden und sie mit Partnern aus vielen verschiedenen Bereichen zu teilen. Die neuen Sichtweisen, Überlegungen und Konzepte, die man dabei aus den Gesprächen mit den Partnern mitnimmt, sind enorm vielfältig und interessant. Es ist toll, wie offen die möglichen Ausprägungen des Energiesystems 2050 bei der Systemvision diskutiert werden.“

Sabrina Rezun

Sabrina Rezun arbeitet an der Schnittstelle zwischen Szenarien und Simulation und ist Expertin für den Wärmesektor

  • Alter: 31 Jahre
  • Studium: Energietechnik und Ressourcenoptimierung mit Schwerpunkt Gebäudetechnik, sowie Asset- and Product-Management an der Hochschule Hamm-Lippstadt
  • Berufstätigkeit: Energieberaterin
  • Bei Amprion seit 2020

„Bei Amprion befasse ich mich mit der sektorübergreifenden Energiesystemanalyse, der Entwicklung unterschiedlicher Szenarien, der Analyse des Unternehmensumfeldes und dem Nachhaltigkeitsmanagement. Innerhalb der Systemvision arbeite ich zusammen mit Sebastian Bohlen und Lukas Groterhorst an der Schnittstelle zwischen den Szenarien und der Simulation, wobei mein Schwerpunkt auf der Modellierung des Wärmesektors liegt. Besonders spannend hierbei sind die verschiedenen Blickwinkel der Partner, die daraus resultierenden Zukunftsvisionen sowie die große Vielfalt an zu untersuchenden Szenarien.“

Sebastian Bohlen

Sebastian Bohlen ist verantwortlich für Entwicklung von Werkzeugen und Methoden zur Erstellung der Szenarien

  • Alter: 30 Jahre
  • Studium: Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen
  • Bei Amprion seit 2018

„Ich arbeite in der Abteilung Umfeldanalysen, in der wir uns auch über sektorübergreifende Fragestellungen und mögliche Szenarien Gedanken machen. In der Systemvision ist meine Aufgabe vor allem die Automatisierung und Prüfung der Szenarienerstellung. An der Systemvision finde ich insbesondere die anderen Blickwinkel der Stakeholder interessant, die Denkanstöße für eigene Szenarioannahmen geben.“

Lukas Groterhorst

Lukas Groterhorst überführt die Angaben der Partner in vollständige Szenarien und Eingangsdaten für die Simulation

  • Alter: 28 Jahre
  • Studium: Wirtschaftsingenieurswesen mit den Fachrichtungen Elektrotechnik und Energiemanagement an der Bergischen Universität Wuppertal
  • Bei Amprion seit 2018

„Ich beschäftige mich gemeinsam mit Sebastian Bohlen und Sabrina Rezun mit der Analyse des Unternehmensumfeldes von Amprion. Hierzu zählt auch die Entwicklung von unterschiedlichen Szenarien, etwa für die Energiesystemanalyse. Innerhalb der Systemvision erstelle ich – basierend auf den Partnerannahmen – Szenarien für das Jahr 2050 und stelle somit die Schnittstelle zur Energiesystemsimulation bereit. Das Projekt Systemvision 2050 ist besonders spannend, weil wir durch den Input der Partner viele verschiedene Vorstellungen und Ausprägungen des Energiesystems betrachten und so unseren Szenarioraum immer weiter aufspannen können. Diese Erkenntnisse nehme ich schon jetzt für meine tägliche Arbeit mit und bringe sie in interne Prozesse mit ein.“

Dr. Philipp Fortenbacher

Dr. Philipp Fortenbacher ist verantwortlich für die Entwicklung der sektorenübergreifenden Einsatzplanung LISA

  • Alter: 41 Jahre
  • Studium: Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energietechnik am Karlsruher Institut für Technologie
  • Promotion am Power Systems Laboratory an der ETH Zürich bei Prof. Andersson
  • Berufstätigkeit: PostDoc an der Forschungsstelle für Energienetze in Zürich
  • Bei Amprion seit: Juni 2019

„Bei Amprion habe ich anfänglich die Entwicklung des eigenen Energiesystemmodells LISA initiiert und später dann LISA gemeinsam mit meinen Kollegen Dr. Tim Felling und Oliver Levers weiterentwickelt. Mich begeistert in der Systemvision 2050, dass unsere Entwicklung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Das Feedback unserer Stakeholder ist für uns enorm wertvoll und gibt uns ein besseres Verständnis praxisrelevanter Anforderungen, die Impulse für Verbesserungen und Weiterentwicklungen darstellen.“

Dr. Tim Felling

Dr. Tim Felling ist Experte für die endogene Modellierung von Energiesystemgrößen in LISA und führt die Simulationen durch

  • Alter: 32 Jahre
  • Studium: Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen
  • Promotion am Lehrstuhl für Energiewirtschaft in Essen bei Prof. Dr. Christoph Weber
  • Bei Amprion seit November 2019

„In der langfristigen Netzplanung beschäftige ich mich unter anderem mit dem zukünftigen, sektorenübergreifenden und emissionsfreien Energiesystem der Zukunft. Hierfür arbeite ich als Entwickler mit den Kollegen Dr. Philipp Fortenbacher und Oliver Levers an Amprions LISA-Modell. Mein Schwerpunkt war zuletzt die Modellierung von endogenen Ausbaumöglichkeiten, wie sie in der Systemvision für den NTC-Ausbau oder die PtG-Regionalisierung genutzt werden. In der Systemvision koordiniere ich die Simulationen und führe diese zusammen mit den Kollegen durch. Insgesamt finde ich im Projekt besonders die verschiedenen Ansätze und Schwerpunkte der Partner spannend und welche Effekte sich daraus auf die Modellierung ergeben.“

Oliver Levers

Oliver Levers kümmert sich bei der Systemvision 2050 um die Bewertung von Systemkosten und um CO2-Emissionen

  • Alter: 31 Jahre
  • Studium: Mathematik an der Universität Bonn und Elektrotechnik an der FH Münster
  • Bei Amprion seit 2021

„Ich unterstütze Dr. Philipp Fortenbacher und Dr. Tim Felling in der Entwicklung des Energiesystemmodells hinter der Systemvision und der Simulation der Szenarien. In der Systemvision liegt mein Hauptaugenmerk auf der Bewertung von Systemkosten und CO2-Emissionen. Besonders begeistert mich an der Systemvision die Bandbreite der Partnerszenarien und damit einhergehend die unterschiedlichen Wege zu einem emissionsfreien Energiesystem im Jahre 2050.“

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